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Exotischer Urlaub auf Madeira

Ungefähr 950 Kilometer südwestlich von Lissabon und 740 Kilometer westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean liegt Madeira. Auf der portugiesischen Insel herrscht das ganze Jahr über ein mildes Klima, weshalb viele Touristen einen Wanderurlaub auf der Blumeninsel buchen. In der Hauptstadt und in vielen anderen Orten werden sogar organisierte Wanderungen angeboten.

Wer für seinen Urlaub Madeira besuchen will, der kann sich auf einen erholsamen Ausflug in abwechslungsreiche und unberührte Naturgebiete freuen. Als Wanderparadies längt bekannt und beliebt bietet die Insel entlang den Levadas (das sind kleine Wasserkanäle) schöne Wanderwege, die vor über 300 Jahren von maurischen Sklaven angelegt und bis heute gut erhalten wurden. Doch Madeira hat noch viel mehr zu bieten.

Sehen, staunen und erleben

Wer sich mehr für einen spannenden Tauchgang interessiert und die Artenvielfalt exotischer Fische erkunden möchte, kann an der Süd- und Ostküste auf Tauchstation gehen und die Unterwasserwelten erforschen. Auf dem Festland finden hingegen auch Golf-Fans Gefallen, da es auf der Insel wunderschöne Greens gibt, die in der fast unberührten Natur liegen und gleichzeitig einen fantastischen Ausblick bieten. Die Madeira Open finden jedes Jahr im Frühjahr statt und locken tausende Schaulustige auf die Insel. Wen das Golfereignis weniger tangiert, der kann einer anderen sportlichen Aktivität wie Segeln, Radfahren und Reiten nachgehen. Aufgrund der ökologischen Vielfalt und der abwechslungsreichen Landschaft wird der Urlaub zum spannenden Abenteuer.

Es gibt viel zu sehen

Interessiert man sich weniger für Sport und die Natur, bieten zahlreiche historische Denkmäler und Plätze in den gepflegten Inseldörfern und- städten eine Anlaufstelle für Kulturinteressierte. Die Hauptstadt Funchal war im 15. und 16. Jahrhundert eine florierende Zuckerstadt und beherbergt noch heute die alten Gebäude von damals. Ebenfalls interessant sind auch der Naturhafen und das historische Zentrum in Funchal, die man das ganze Jahr über besichtigen kann. Madeira ist aber auch für seine Kirchenvielfalt bekannt: Die älteste Kathedrale der Insel, kurz Sé genannt, vereint die eher schwerefällige europäische Gotik mit den leicht wirkenden maurischen Bauelementen in ihrer Architektur. Außerhalb der Stadt gibt es weiter noch die Höhlen von São Vicente. Der Tunnelkomplex entstand aus einem Vulkan und erstreckt sich über 1.000 Meter. In seinem unterirdischen System können Touristen die Stalaktiten bewundern oder in den unendlich langen Gängen der Höhlen hin und her wandern. Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt: Zahlreiche Bars, Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein und bieten eine breite Palette regionaler Spezialitäten.


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